Mit XenServer 8 bietet Citrix seine Virtualisierungsplattform nicht mehr als eigenständiges Produkt...
Hybridstrategie statt Hauruck – Wie der Mittelstand Virtualisierung neu denken kann
Die Übernahme von VMware durch Broadcom und die damit verbundenen Lizenzänderungen haben für erheblichen Druck in mittelständischen IT-Abteilungen gesorgt. Radikale Preiserhöhungen durch Subscriptions, das Ende von Dauerlizenzen und eine Core-Lizenzierung treffen vor allem kleinere Unternehmen hart. Besonders die Abkündigung der Standard Edition in Asien lässt auch eine Ausweitung dieser Anpassung auf den europäischen Markt befürchten.
Warum ein Plattformwechsel gefährlich sein kann
Ein vollständiger Plattformwechsel ist kein kleines Migrationsprojekt. Es ist ein strategischer Kraftakt mit Risiken für Betrieb, Daten, Zeit und Nerven. Häufig entstehen durch Migrationsprojekte unerwartete Zusatzkosten.
Der Königsweg liegt dazwischen: Nicht schwarz oder weiß, sondern klug priorisieren. Kosten senken – ja. Aber ohne das einzureißen, was stabil läuft.
Hybride Optimierung mit Citrix VDA auf XenServer
Statt alles über Bord zu werfen oder die teuren VMware-Lizenzen einfach zu schlucken, bietet sich eine dritte Lösung an: Eine gezielte, selektive Entlastung der bestehenden Infrastruktur durch Auslagerung einzelner Workloads. Besonders wirtschaftlich sinnvoll ist dies bei ressourcenintensiven Citrix-Workloads.
Die Idee:
- Citrix-Workloads raus aus VMware, rein in eine schlanke Citrix-XenServer-Umgebung.
- Geschäftskritische Systeme wie ERP, AD, Datenbanken bleiben unangetastet.
Das Ergebnis:
- Massiv geringere VMware-Kosten
- Kein Risiko für die Kern-IT
- Keine Großbaustelle, sondern gezielte Optimierung
Warum XenServer?
Citrix XenServer ist eng verzahnt mit Citrix Virtual Apps and Desktops (ehemals XenApp/XenDesktop). Für viele Citrix-Kunden ist XenServer in der Lizenz schon enthalten oder deutlich günstiger zu lizensieren als VMware. XenServer läuft stabil, ist auf die Anforderungen von Citrix Workloads optimiert und lässt sich parallel zu VMware betreiben – ohne großes Risiko.
Keine Revolution. Eine saubere Trennung.
Die hybride Lösung bringt Klarheit statt Chaos:
- VMware bleibt: Zwei klar getrennte Plattformen mit definiertem Zweck.
- Betrieb läuft weiter: Keine großen Umbauten an der VMware-Welt.
- Lizenzen optimiert: Da, wo es zählt.
- Investitionen geschützt: Vorhandenes Know-how, bestehende Integrationen, stabile Prozesse – alles bleibt.
Das ist kein Kompromiss. Das ist ein System mit Plan.
"Wir haben durch Makro Factory unsere VDI-Umgebung auf XenServer umgestellt – ohne dass die Nutzer was gemerkt haben. Nur wir im IT-Team haben uns gefreut: weniger Kosten, gleiche Leistung."
Wie Makro Factory Ihr Unternehmen unterstützen kann
Die hybride Lösung ist kein Baukastenspiel. Sie erfordert präzises Know-how:
- Welche Workloads eignen sich?
- Wie muss die Architektur angepasst werden?
- Welche Hardware kann weiterverwendet werden?
- Wo liegen Risiken?
Makro Factory hat sich auf solche hybriden Virtualisierungsmodelle spezialisiert. Mit einem klaren Fokus auf mittelständische Strukturen, Budgetrahmen und IT-Ressourcen.
Kurz gesagt: Kein Bullshit. Kein Verkaufsdruck. Sondern pragmatische Lösungen mit belastbarer Planung.
Fazit: Nicht entweder/oder – sondern besser
Die Diskussion um VMware muss raus aus der Schwarz-Weiß-Falle. Für viele Mittelständler ist ein radikaler Wechsel zu riskant – aber ein „Weiter so“ nicht mehr tragbar. Die Hybridstrategie mit Citrix VDA auf XenServer bietet eine saubere, wirtschaftlich sinnvolle Lösung.
Und genau hier liegt der Vorteil: Kosten runter. Risiken begrenzt. Betrieb gesichert.
Das ist nicht die billigste Lösung. Aber die mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

