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CAD-Virtualisierung: Schwanog modernisiert seine CAD-Arbeitsplätze

Geschrieben von Daniela Springer | 12.11.2020

CAD-Virtualisierung ermöglicht Unternehmen, CAD-Arbeitsplätze zentral, sicher und leistungsfähig bereitzustellen. Diese Kundenreferenz zeigt am Beispiel von Schwanog, wie virtuelle CAD-Arbeitsplätze mit Citrix und NVIDIA umgesetzt wurden, um Ausfallsicherheit, Performance und Homeoffice-Fähigkeit zu verbessern.

Makro Factory hat bei dem international agierenden Profilwerkzeug-Hersteller Schwanog erfolgreich die Virtualisierung der CAD-Arbeitsplätze mit NVIDIA GRID-Grafikkarten und Citrix HDX 3D Pro-Technologie umgesetzt. Dadurch wurde sowohl das Risiko von Arbeitsplatzausfällen minimiert, als auch die Flexibilität der Mitarbeiter gesteigert, die dank der zukunftssicheren Technologie nun auch problemlos aus dem Home Office arbeiten können.

 

Anforderungen an die neue CAD-Workstation Lösung 

Schwanog ist auf die Produktion hochwertiger Hartmetallwerkzeuge spezialisiert. Im Zuge der Konstruktion nehmen CAD-Workstations zur Erstellung von Fertigungszeichnungen einen immer höheren Stellenwert ein. Aufgrund veralteter CAD-Arbeitsplätze stand bei Schwanog ein Hardwarewechsel an, in dessen Rahmen die eingesetzte Technologie auf den Prüfstand gestellt wurde.

Da Schwanog Fertigungszeichnungen in hoher Stückzahl anfertigt, wurde schnell deutlich, dass der Ausfall eines Konstruktionsarbeitsplatzes (wenn auch nur für wenige Stunden) bereits eine hohe Auswirkung auf die Lieferzeiten mit sich bringt. Die neue Lösung sollte daher die Gefahr von Ausfällen senken und darüber hinaus die CAD-Workstations modernisieren, um die Zuverlässigkeit der Systeme zu gewährleisten, die Performance der Arbeitsplätze zu steigern und gleichzeitig den Konstrukteuren die Möglichkeit zu bieten, auch aus dem Home Office heraus arbeitsfähig zu sein.

 

Herausforderungen bei der Virtualisierung von CAD-Arbeitsplätzen 

Die größte Herausforderung bestand darin, die neue HDX 3D-Arbeitsplatzumgebung angemessen zu testen, da bei einer Anzahl von 15 CAD/CAM-Arbeitsplätzen kein Proof of Concept möglich war. Daher musste Schwanog die Testserver auf eigenes Risiko anschaffen, ohne zu wissen, ob die Umstellung den Erwartungen entsprechen würde. Darüber hinaus mussten einige Spezialanwendungen und Schnittstellen neu eingerichtet und konfiguriert werden.

„Wir sind dieses Risiko eingegangen, da ich in der Vergangenheit bereits ähnliche Projekte mit der Makro Factory umgesetzt habe. Zudem besteht durch die langjährige Zusammenarbeit eine starke Vertrauensbasis zu den Mitarbeitern der Makro Factory. Des Weiteren musste das Projekt in recht kurzer Zeit umgesetzt werden.“

Zoran Timotic, Netzwerkadministrator bei Schwanog

 

Lösung für virtuelle CAD-Arbeitsplätze 

Auf Basis zweier Citrix Hypervisor Dell Hardware-Server mit extrem leistungsfähigen NVIDIA Tesla P40 Grafikkarten werden in Zukunft virtuelle Windows 10 Workstations mit SolidWorks CAD-Software bereitgestellt. Die bis dato aufwändigen Updatevorgänge werden im Zuge der eingesetzten Citrix Provisioning Server Technologie Funktion deutlich vereinfacht und zudem die Skalierbarkeit enorm gesteigert. Durch das PVS Acceleration Feature und die Cache to RAM Funktion können zusätzliche Leistungssteigerungen umgesetzt werden. Innerhalb des Unternehmens erfolgt der Zugriff über Igel Thin Clients. Somit wurde auch hier ein hoher Teil an Standardisierung geschaffen, ein Ausfall eines lokalen Clients bedingt nur noch ein paar Handgriffe. Der sichere und performante Zugriff auf die Citrix CAD-Systeme erfolgt remote über Citrix NetScaler.

 

Kundennutzen der CAD-Virtualisierung 

Durch den Einsatz der HDX 3D-Lösung von NVIDIA wurden alle CAD-Workstations redundant zentralisiert. Jegliche Services sind doppelt abgesichert und ausgelegt (z. B. Hardware-Server, Grafikkarten, Citrix Services). Das anfängliche Hauptziel, das Risiko von Ausfällen zu minimieren, wurde dadurch erreicht. Aufgrund der Corona Pandemie trat jedoch schnell der sekundäre Kundennutzen in den Vordergrund: die Anbindung der Mitarbeiter im Home Office. Herr Timotic resümiert das Projektergebnis so:

„Durch die Virtualisierung unserer CAD-Umgebung konnten alle Konstrukteure während der Corona Krise aus dem Home Office arbeiten, was mit unseren alten Workstations nicht möglich gewesen wäre. So hat sich das Projekt, mit dem wir aufgrund des nicht möglichen PoCs ein finanzielles Risiko eingegangen sind, bereits nach wenigen Wochen finanziell rentiert.“

 

 


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