Ab April 2026 funktioniert Citrix-Lizenzierung nur noch über den License Activation Service (LAS). Die Umstellung ist technisch überschaubar – wenn sie gut vorbereitet ist. Fehlen jedoch Voraussetzungen wie Firewall-Freigaben oder Cloud-Registrierung, drohen Downtime und Compliance-Risiken.
Wir zeigen, worauf es jetzt ankommt und wie Sie typische Stolpersteine vermeiden.
Die Frage „Warum müssen wir das überhaupt machen?“ höre ich in Projekten immer wieder.
Die Antwort ist eindeutig: Ab dem 15. April 2026 endet die Ära der alten Lizenzdateien.
Wer bis dahin nicht umgestellt hat, riskiert nicht nur Ausfälle, sondern auch Compliance-Probleme.
Die Zukunft heißt Citrix License Activation Service (LAS) – und die ist nicht optional, sondern Pflicht.
Vergessen Sie manuelle Lizenzdateien und komplizierte Austauschprozesse. Citrix License Activation Service (LAS) ist cloudbasiert, automatisiert und sorgt für eine transparente Lizenzverwaltung.
Voraussetzung: Ihr Lizenzserver sollte auf Version 11.17.2 Build 51000 oder höher laufen und bei Citrix Cloud registriert sein. Die Umstellung auf Citrix License Activation Service erfolgt dann einfach per Mausklick im Lizenzserver. Danach aktivieren sich Produkte wie XenServer, Citrix Virtual Apps and Desktops und Provisioning Services automatisch – ohne Handarbeit.
NetScaler ADC und NetScaler SVM werden abhängig vom Lizenzmodell direkt über License Activation Service lizenziert, ohne den Umweg über den Citrix License Server. Die Aktivierung erfolgt cloudbasiert und erfordert eine stabile Verbindung zur Citrix Cloud.
Die Registrierung ist einfach – wenn die Hausaufgaben gemacht sind. Prüfen Sie Firewall-Freigaben für Citrix Cloud und LAS-URLs. Ohne diese bleibt der Lizenzserver offline oder hängt sich während der Installation auf. Das ist kein theoretisches Risiko!
Und vergessen Sie nicht: Nach Ablauf der Grace Period (30 Tage für den Lizenzserver, 15 Tage für Produkte) steht Ihre Umgebung still. Das lässt sich leicht vermeiden, wenn Sie frühzeitig planen – wir unterstützen Sie gerne.
License Activation Service überträgt ausschließlich technische Daten wie MAC-Adressen und Lizenzinformationen, keine personenbezogenen Daten. Trotzdem sollten Sie Datenschutz und Betriebsrat frühzeitig einbinden, um mögliche Irritationen zu vermeiden und Fragen zu klären.